Reisemidzinische Gesundheitsberatung

Sommer, Sonne, Urlaub: Haben Sie an Reisemedizin gedacht?

Urlaub – die schönste Zeit des Jahres: Da will man natürlich nicht krank sein. Aber eine lange Anreise, ungewohntes Essen oder eine andere Klimazone – all das kann dem Körper ganz schön zu schaffen machen. Sonnenbrand, Übelkeit oder Durchfall gehören zu den häufigsten Beschwerden, die einem die ungetrübte Urlaubsfreude vermiesen. Um sich und Ihre Kinder vor Gesundheitsgefahren zu schützen, sollten Sie die wichtigsten Mittel und Medikamente in Ihrer Reiseapotheke dabei haben. Das kann viel Stress ersparen. Denn nicht immer findet man unterwegs sofort eine Apotheke. Und bei Reisen in ferne Länder ist nicht sicher, ob die Medikamente dort unseren Qualitätsanforderungen entsprechen. Passen Sie die Reiseapotheke an die Art Ihrer Reise und an den Urlaubsort an. Wenn Sie einen Wanderurlaub in den Bergen planen, müssen Sie sie anders zusammenstellen, als wenn Sie einen Strandurlaub am Meer verbringen. Vor allem in südlichen Ländern kommt es leicht zu Lebensmittelvergiftungen. „Bei warmen Temperaturen vermehren sich Krankheitserreger einfach schneller“, so Dr. Karin Jatzkewitz.

Was Sie auf Reisen immer dabei haben sollten:

  • Schmerzmittel
  • Mittel gegen Magen-Darm- Beschwerden
  • Erste-Hilfe-Material für kleinere Verletzungen oder Insektenstiche

Wer in den Sommerurlaub fährt, sollte natürlich Sonnenschutzmittel einpacken.

Empfehlenswert ist es auch, sich die wichtigsten Notrufnummern des jeweiligen Urlaubslandes aufzuschreiben oder ins Handy einzuspeichern. Über die kostenlose 112 erreichen Sie zum Beispiel in ganz Europa automatisch die nächstgelegene Rettungsleitstelle und können dort einen Unfall oder medizinischen Notfall  melden.

Vorher noch impfen? Wichtige Infos gibt es in der hausärztlichen Praxis

Besonders vor einer Fernreise ist es wichtig, sich über nötige Impfungen zu informieren, um typischen Krankheiten vorzubeugen. Eine reisemedizinische Beratung in der hausärztlichen Praxis sollte zur Vorbereitung dazugehören und rechtzeitig eingeplant werden. In vielen interessanten Urlaubszielen gibt es deutlich höhere Krankheitsrisiken als in Deutschland. Mit Malaria, Dengue-Fieber, Schistosomiasis, Chagas oder Gelbfieber ist ebenso wenig zu spaßen wie mit Tollwut, Typhus und Cholera. Noch immer sterben ahnungslose deutsche Urlaubsrückkehrer an diesen Krankheiten, obwohl sie durch Impfungen oder andere Prophylaxe-Maßnahmen zu vermeiden gewesen wären. Welche Impfungen vor dem Urlaub sinnvoll sind, hängt vom Ziel und der Art der Reise ab. Wer die Ferien am Hotelpool verbringen will, braucht weniger Impfungen als derjenige, der eine Trekkingtour durch den Dschungel plant.

Lassen Sie sich zwei bis drei Monate vor Ihrer Reise medizinisch beraten!

Dr. Karin Jatzkewitz hat sich zu diesem Thema speziell weitergebildet und ein Zertifikat über Reisemedizinische Gesundheitsberatung von der Ärztekammer verliehen bekommen. Sie klärt sie gerne auf, welche Impfungen und Vorsichtsmaßnahmen für Ihre individuelle Situation in Frage kommen. Abhängig von Ihrem Alter, einer evtl. bestehenden Schwangerschaft und eventuellen Vorerkrankungen bestehen bei Fernreisen neben dem Infektionsrisiko auch andere erhöhte Risiken, z.B.:

  • für Reisethrombose
  • durch Zeitverschiebungen bei Dauermedikamenteneinnahme (z.B. Insulin, Anti-Baby-Pille)
  • eine erhöhte Unfallgefahr, die von Transportmitteln am Urlaubsort oder von Urlaubsaktivitäten wie z.B. Tauchen ausgeht

Auch Tauch-Tauglichkeitsuntersuchungen  führt Frau Dr. Jatzkewitz In ihrer Praxis durch oder stellt ein ärztliches Zeugnis für den Erwerb eines Sportbootführerscheins aus. Auch bei anderen sportlichen Belastungen wie z.B. vor Gipfeltouren oder Marathonläufen begutachtet sie Ihre körperliche Leistungsfähigkeit …

… damit Sie Ihren Traumurlaub genießen können.


Bildquelle: © Konstiantyn – Fotolia.com